Aquarium Gottes

9 02 2009

Jetzt denken einige sicherlich: “Aquarium Gottes. Was soll denn der Blödsinn?”

Ganz einfach. Tg und ich waren ja schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einen Aquarium und sind letztendlich bei Wilhelmi in Dortmund Bodelschwingh fündig geworden. Ein Unterschrank mit einem 100x50x50 cm großen Becken waren nun unser.

Da tg schon öfter von afrikanischen Buntbarschen träumte, sollte unserem Aquarium mit diesen hübschen Fischen Leben eingeh(t)aucht werden. Aber zunächst muss so ein Becken ja erstmal eingerichtet werden. Da unsere Buntbarsche im afrikanischen Malawi See heimisch sind, wollten wir das Becken auch so natürlich wie möglich gestalten. Also benutzten wir zur Dekoration Sand als Bodengrund, Lochgestein und hartblättrige Pflanzen, da die kleinen Racker ziemlich gerne alles anknabbern, was ihre Mäuler fressen können. Außerdem hatte man uns angeraten unter das Lochgestein eine dünne Platte Styropor zu legen und erst dann den Sand einzufüllen, da die kleinen Barsche als Maulwürfe bekannt sind. Das hätte im schlimmsten Fall bedeutet, dass sie uns den sandigen Bodengrund des Beckens unter den Steinen weggebuddelt hätten und alles wäre vielleicht noch ins rutschen gekommen. Aber da wir ungern 250 Liter Wasser und Fischkadawer in der Wohnung haben wollten, sind wir diesem Tip nachgegangen und haben ihn auch so umgesetzt. Nun war noch etwas Geduld angesagt, da sich die Wasserwerte erstmal einpendeln und Bakterienkulturen ansiedeln mussten. Sonst wären uns die Fische ruckzuck eingegangen.

Nun konnten wir uns endlich auf die Suche nach unseren Buntbarschen machen. Klar war zumindest, dass tg Malawi Buntbarsche haben wollte und nach diesen machten wir uns dann auf die Suche. An einem Samstag fuhren wir zusammen mit meiner Mama ins größte Zoofachgeschäft der Welt Zoo Zajac in Duisburg. Ein sehr spannender Tagesausflug, da auf der Website unter anderem auch mit vielen Meerwasser Aquarien geworben wurde. Der Laden war wirklich riesig und die Auswahl groß. Wir haben Fotos gemacht, aber gekauft haben wir nichts, da wir uns noch nicht sicher waren, welche Sorten wir wirklich wollten.

Letztendlich haben wir uns für drei verschiedene Buntbarschsorten entschieden (Yellows, Pseudotropheus demasoni und Otopharynx Lithobates Black orange Dorsal –> soviel Zeit muss sein ;-) ). Von den Yellows haben wir vier Stück (3 Weibchen und 1 Männchen), von den Black orange Dorsal ein Päärchen (Kalle und Kallegret) und von den Pseudotropheus demasoni hatten wir drei Stück (2 Weibchen und 1 Männchen). Leider ist ein Weibchen am letzten Wochenende verstorben :-( . Zusätzlich haben wir noch 3 Leopard Fiederbartwelse und zwei Goldsaugschmerlen.

Mittlerweile ist das Becken schon seit Längerem besetzt und bisher ist es ein sehr harmonisches Zusammenleben ohne viel Stress und Zickenterror. Ab und an wird zwar mal ein Revier markiert, aber sonst ist es sehr ruhig. Und wenn wir Glück haben, gibt es bald von Kalle und Kallegret Nachwuchs. Jippi. Und Kallegrets Kopf wird von Tag zu Tag dicker (Maulbrüter).

P.S. Aquarium Gottes wird tatsächlich der Malawi See in Afrika genannt, weil er eine enorme Artenvielfalt besitzt die bis heute zum Teil noch unerforscht ist. Es gab dazu vor Kurzem eine kleine Doku auf Arte.

UPDATE: Wie versprochen hier nun ein paar Fotos unserer Fische

Copyright © Denja








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